Vagantentour 2004
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Ein lustig Völkchen zog durch die Gassen. Laut waren sie und bunt gewandet.
Ängstliche Mütter riefen ihre Kinder zu sich und holten diese ins Haus hinein, um dann doch durch einen Spalt ein Aug auf die eigenartig Leut zu riskieren.
Manch Mutiger blieb hinter sicherem Gewahrsam seines Gartenzaunes stehen, um argwöhnisch dem Ungestüm dieser Leut zu trotzen.
Die meisten jedoch winkten und freuten sich ob der willkommenen Abwechslung, die da durch die Straßen zog. Waren sie doch Garant für Spectaculum, das zu erwarten war.
Pferdeäpfel säumten ihren Weg und hinterließen zusammen mit ihren Sackpfeifen, Fanfaren und Trommeln die Neugier auf das muntere Treiben.
Mancher Orts im Burghof oder in öffentlichen Stätten waren sie zu abendlicher Stund zu sehen. Dort zeigten sie ihr Können dem Volke, das zur Bestaunung der Vaganten gekommen waren. Musik und Kurzweil der verschiedensten Art hinterließen in den Köpfen und Herzen eine ganz besondere Erinnerung, als sie am nächsten Tag wieder ihren Weg aufnahmen. Den Weg durch die Dörfer, Wälder und Auen und durch die Zeit:
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Bin Bernhard der Gaukler
Erzählongleur und Leuteverschaukler.
Bin Wanderer durch die Geschichte
der Menschheit, und so berichte -
ich, nun merket auf,
von meinem eig’nen Lebenslauf,
der, 500 Jahr zuvor,
begann, als ich............

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